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Die 3 Säulen der Homöopathie:
 
Das Tierreich – symbolisiert durch die Schlange
 
Das Pflanzenreich – symbolisiert durch die Blume
 
Das Mineralreich – symbolisiert durch den Goldklumpen auf dem Löffel
 
(Die "Schlange am Stängel" symbolisiert den ärztlichen Äskulapstab)

Dr. med. Barbara Klapheck
 
Dr. med.
Barbara Klapheck

 
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
 
Am Dorn 14
59348 Lüdinghausen
Telefon
02591 94890-25
 
Fax
02591 94890-26
 
E-Mail
info@praxis-dr-klapheck.de
 
Telefonsprechstunde
Montag bis Freitag
von 8:00 bis 9:00 Uhr
 
Termine nach Absprache

Homöopathie in der Schulmedizin


Die homöopathische und schulmedizinische Behandlung ergänzen sich sehr gut, da es sich um völlig verschiedene Wirkebenen handelt. Die klassische Homöopathie ist eine energetische Behandlung, die den Körper zur Aktivierung seiner in der Regel völlig ausreichenden aber oft zu reaktionsschwachen Selbstheilung anregt, während die schulmedizinische Therapie auf der zellulären Ebene direkt wirkt und in der Regel nur Teilbereiche der Körperfunktionen beeinflusst. Fieberzäpfchen zum Beispiel senken u.a. die Körpertemperatur, welche erhöht ist, um den Infekt zu bekämpfen, ohne jedoch auch nur im Geringsten den Erreger zu beeinflussen. Sinnvoll also eher bei Kindern, die zu Fieberkrämpfen neigen oder durch zu hohe Temperaturen sehr stark beeinträchtigt sind. Dann aber durchaus hilfreich und ohne jeden Einfluss auf das homöopathische Arzneimittel. Eine Antibiose z.B. ist bei schwerwiegenden bakteriellen Infekten hilfreich und wird gut ergänzt durch ein homöopathisches Konstitutionsmittel, um eine Wiederholung eines solchen Infektes zu vermeiden. Die Inhalation bei asthmatischen Prozessen z.B. wird erst abgesetzt, wenn die Lunge nach homöopathischer Konstitionstherapie nicht mehr mit Obstruktionen reagiert. Beide Therapieverfahren haben zu bestimmten Zeitpunkten ihre Berechtigung und ergänzen sich hervorragend. Das Ziel ist, die Konstitution des Patienten so zu stabilisieren, dass eine schulmedizinische Intervention sich erübrigt.

Die Zusatzbezeichnung Homöopathie kann man durch unterschiedliche Ausbildungswege erwerben. Homöopath/in ist keine eigenständige Berufsbezeichnung, sondern setzt den Beruf des Facharztes oder praktischen Arztes (unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern) oder den Beruf des Heilpraktikers voraus. Für Ärzte gilt die Weiterbildungsordnung von 1993 mit einer Mindestfortbildungsdauer von 3 Jahren und (Ärztekammerabhängig) einer Prüfung, wonach dann der Erwerb eines Diploms möglich ist. Die Zusatzbezeichnung Homöopathie kann erst nach der Facharztanerkennung (in meinem Fall Pädiatrie (=Kinderheilkunde)) beantragt werden.

Diese Zusatzbezeichnung steht für die klassische Homöopathie, welche eine Einzelmittelverordnung vorsieht. Daher ist eine umfangreiche Anamnese (Fallaufnahme) erforderlich- nicht nur bei chronischen, sondern auch bei Akuterkrankungen, da auch sie Teil der Symptomenvielfalt eines Patienten aufgrund seiner individuellen Konstitution sind. Eine homöopathische Therapie macht nur vor dem Hintergrund der ganzheitlichen Erfassung des Patienten Sinn.

Aufgrund des zeitlichen Aufwands einer solchen Therapie sind Konsultationen nur nach vorheriger Terminabsprache möglich, vor allem um im Sinne der Patienten unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Terminabsprachen finden vor allem während der morgendlichen Telefonsprechstunde zwischen 8:15 und 9:00 Uhr statt oder durch Rückruf der Bandaufzeichnung.